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Kapitel 14 - Wenn Herzen brechen😥

  Kapitel 14 – Wenn Herzen brechen

  Die Tage zu Hause fühlten sich für Jayden an wie ein fremder Traum.Er lachte, wenn seine Eltern lachten.Er nickte, wenn sie mit ihm sprachen.Er a?, was sie kochten.Doch in seinem Inneren war alles grau.Leer.Schwer.Und dieses Gewicht lie? sich nicht abschütteln, egal wie sehr er sich bemühte.Seine Mutter beobachtete ihn oft aus der Küche, die H?nde am Geschirrtuch verkrampft.Sie wusste, dass er litt.Doch sie wusste auch, dass Worte ihn in diesem Zustand nicht erreichen würden.Ein Herz, das zu schwer geworden war

  Jayden lag nachts wach und starrte an die Decke.Immer wieder tauchten dieselben Bilder auf:Jonathan mit Blut an der Schl?fe.Chen, der verzweifelt seinen Namen rief.Akira, zwischen Wut und Zusammenbruch gefangen.Er selbst — zitternd, schreiend, brechend.Das alles war zu viel.Zu viel für sein Herz.Zu viel für seine Seele.Und obwohl er in seinem ehemaligen Kinderzimmer schlief, zwischen Erinnerungen an eine heile Welt, fühlte er sich nicht sicherer.Nur… fremder.

  Am Campus war w?hrenddessen jemand am Ende — und zugleich am Anfang.Akira.Er suchte die psychologische Beratung auf.Er lie? sich helfen.Er weinte.Er redete.Er nahm jede Schuld an, die man ihm vorlegte.Er mied den Blick in Spiegel, weil er nicht ertragen konnte, was er dort sah.Und er schrieb.Briefe, die er zerknüllte.Nachrichten, die er l?schte.Gest?ndnisse, die niemand lesen sollte.

  Doch eines Abends stand er pl?tzlich vor Jonathan, Chen und Kathie.Er verbeugte sich tief.So tief, dass seine Stirn fast den Boden berührte.?Bitte… lasst mich es wiedergutmachen“, flüsterte er.?Nicht für mich. Für Jayden. Ich habe ihm wehgetan… ich habe euch wehgetan… ich war blind und verzweifelt und… und ich bereue alles.“Jonathan starrte ihn an, ersch?pft, leer.Kathie wischte sich eine Tr?ne weg und legte eine Hand auf Akiras Arm.Und Chen — der am meisten verletzt und am meisten wütend war — sagte leise:?Wenn Jayden dir irgendwann vergeben kann… dann vielleicht auch wir.“Akira brach fast zusammen vor Dankbarkeit.

  Am n?chsten Morgen sa?en Jonathan, Chen und Kathie zusammen am Campus.Still.Kraftlos.Ersch?pft.Jonathan blickte auf sein Handy.?Er schreibt… aber nur kurze S?tze. Es geht ihm schlechter, als er sagt.“Chen nickte.?Ich merke es auch… er schiebt uns weg.“Kathie sah sie an, verzweifelt und doch entschlossen.?Dann holt ihn zurück. Fahrt hin. Er braucht euch.“Jonathan sah auf.?Ja. Wir fahren zu ihm.“Chen: ?Ich komme mit.“Kathie: ?Ich auch.“Da trat Akira n?her — mit unsicheren, schweren Schritten.?Bitte… lasst mich mitkommen. Ich will ihn sehen. Nicht um mich zu rechtfertigen… nur um mich zu entschuldigen. Ich flehe euch an.“Jonathan und Chen sahen sich lange an.Kathie nickte.?Jayden w?re stolz auf uns, wenn wir ihn mitnehmen.“Und so entschieden sie sich.Vier Menschen, deren Herzen sich in unterschiedliche Richtungen verdreht hatten —doch vereint durch einen einzigen Namen: Jayden.

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  Jayden stand an der Haustür seiner Eltern.?Ich… geh ein bisschen raus. In den Park. Ich brauche frische Luft.“Seine Mutter wollte widersprechen.Wollte ihn festhalten.Doch etwas in seiner Stimme lie? sie verstummen.?Komm bald wieder… mein Schatz.“Er nickte schwach.Jayden lief durch den kleinen Park, setzte sich ins feuchte Gras, sah den grauen Himmel an.Er dachte an Jonathan.An sein Lachen.An seine Schutzhaltung.An ihre Bindung, die st?rker war als Blut.Er dachte an Chen.Dessen N?he ihn schützte — und gleichzeitig zerst?rte.Weil sein Herz zu viel fühlte, zu tief, zu schnell.Er dachte an Akira. Der alles falsch gemacht hatte — aus Sehnsucht, aus Schmerz, aus Einsamkeit.Und er dachte an sich selbst.?Wer bin ich überhaupt noch?“Er schloss die Augen.

  Ein Knacken im Gebüsch.Jayden fuhr herum —aber zu sp?t.Etwas Hartes traf ihn am Hinterkopf.Ein blendender Schmerz.Schw?rze fra? ihn auf.Sein K?rper sackte zusammen, reglos im Gras.Jayden h?rte noch ein entferntes, fremdes Keuchen.Dann nichts mehr.

  Die vier waren seit Stunden unterwegs.Jonathan fuhr.Chen starrte stumm aus dem Fenster.Kathie versuchte die Nerven zu behalten.Akira sa? zusammengesunken, die H?nde gefaltet wie in einem Gebet.Da klingelte Jonathans Handy.Er nahm sofort ab.?Hallo? Jonathan Smith.“Die Stimme am anderen Ende war brüchig und voller Panik.Jaydens Mutter.?Jonathan… bitte… es ist etwas Schreckliches passiert…“Jonathan hielt den Atem an.?Was!?“?Jayden… wurde bewusstlos im Park gefunden… im Krankenhaus… wir… wir wissen nicht, was passiert ist… er ist nicht wach…“Der Schrei, der aus Jonathan herausbrach, war kein menschliches Ger?usch mehr.Es war Schmerz, der eine Stimme fand.?NEIN! NEIN, JAYDEN!!“Chen fuhr herum.?Was ist!? Jonathan!?“Jonathan konnte kaum atmen.?Er… Krankenhaus… bewusstlos… oh Gott—“Kathie weinte sofort, hielt sich die H?nde vors Gesicht.Akira lie? einen verzweifelten Laut heraus, brach zusammen, die Tr?nen rannen unaufhaltsam.?Nein… bitte, nein… nicht er… nicht wegen mir…“Jonathan fuhr weiter — doch seine H?nde zitterten so stark, dass das Auto ins Schleudern kam.?NEIN!“ rief Kathie. ?Jonathan, rechts ran! DU kannst nicht weiterfahren! Er gehorchte kaum bewusst.Kam zum Stehen.Brachte kaum noch Worte heraus.?Ich muss zu ihm… ich MUSS zu ihm… mein Bruder… mein Jay—“Chen packte ihn sanft, aber fest an den Schultern.Seine Stimme war gebrochen, aber klar:?Jonathan… Kathie f?hrt. Du setzt dich nach hinten. Du musst atmen… für Jayden.“Kathie übernahm.Chen half Jonathan auf den Rücksitz.Akira blieb still — zu still — die Tr?nen liefen weiter.

  Im Auto, das weiter Richtung Krankenhaus raste, lag eine einzige, furchtbare Frage in der Luft:

  Was, wenn sie zu s

  p?t kommen?

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