Kapitel 4 – Ein Ort der Antworten
Der Park war still geworden.
Phirun sa? noch immer auf dem Baumstamm, w?hrend Kawins Worte in seinem Kopf nachhallten.
Ein Tor.
Je mehr er darüber nachdachte, desto unwirklicher klang alles.
?Das kann nicht real sein“, murmelte er leise.
Kawin antwortete nicht sofort.
Sein Blick wanderte über die Umgebung, als würde er auf etwas achten, das Phirun nicht sehen konnte.
Dann pl?tzlich—
Eine Stimme.
Sanft.
Und doch klar.
?Ihr müsst gehen.“
Phirun fuhr erschrocken herum.
?Er beobachtet euch.“
Phirun sah verwirrt zu Kawin.
?Hast du das auch geh?rt?“
Kawin nickte langsam.
Sein Gesicht war pl?tzlich ernst.
?Ja.“
Phirun runzelte die Stirn.
?Wer war das?“
Kawin sah kurz in den Himmel, als würde er überlegen.
Dann sagte er ruhig:
?Lass uns gehen.“
?Wohin?“ fragte Phirun sofort.
Kawin sah ihn an.
?Zu mir.“
?Zu dir?“
?Dort sind wir erstmal sicher.“
Phirun war noch immer v?llig verwirrt.
Doch irgendetwas in Kawins Stimme lie? keinen Zweifel zu.
Also stand er auf.
Und folgte ihm.
Der Weg dauerte nicht lange.
Sie fuhren eine Weile durch Bangkok, bis die belebten Stra?en langsam ruhiger wurden. Schlie?lich bog Kawin durch ein gro?es Tor.
Phirun starrte aus dem Fenster.
Vor ihnen lag ein riesiges Grundstück.
Hohe Mauern.
Gro?e G?rten.
Und in der Mitte—
Ein beeindruckendes Geb?ude.
Phiruns Augen wurden gro?.
Als sie aus dem Auto stiegen, sah er sich sprachlos um.
?Ist das…“
Er lachte ungl?ubig.
?Ist das ein Palast?“
Kawin zog eine Augenbraue hoch.
?Nein.“
Phirun sah ihn an.
?Bist du reich?“
Er schüttelte leicht den Kopf.
?Ich habe so viele Fragen.“
Kawin l?chelte schwach.
?Langsam.“
Er ?ffnete die Tür.
?Ich erz?hle dir alles.“
Dann ging er in Richtung Küche.
?Aber zuerst koche ich etwas zu essen.“
Phirun blinzelte überrascht.
?Du kochst?“
?Ja.“
?Okay… das h?tte ich jetzt nicht erwartet.“
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Kawin deutete den Flur entlang.
?Du kannst in der Zeit duschen.“
Phirun nickte.
?Das klingt gut.“
Im Badezimmer lie? Phirun das warme Wasser über sich laufen.
Die letzten Stunden gingen ihm durch den Kopf.
Der Riss.
Der Schatten.
Kawins Worte.
Du bist das Tor.
Er stützte sich mit beiden H?nden an der Wand ab.
?Was passiert hier eigentlich…“
Dann ertappte er sich bei einem ganz anderen Gedanken.
Er schnaubte leise.
?Kawin sieht ja schon verdammt gut aus.“
Er schüttelte den Kopf.
?Sein muskul?ser K?rper… der muss echt viel trainieren.“
Phirun lachte leise über sich selbst.
?Und dieses Gesicht…“
Er seufzte.
?Warum passiert mir sowas?“
Er fuhr sich durch die nassen Haare.
?Ich bin doch nur ein ganz normaler Medizinstudent. Nichts Besonderes.“
Er grinste schwach.
?Das werden mir Somchai, Niran und Anan nie glauben, wenn ich ihnen das erz?hle.“
In diesem Moment klopfte es an der Tür.
?Phirun?“
Kawins Stimme.
?Das Essen ist fertig.“
Phirun richtete sich auf.
?Ja, ich komme!“
Ein paar Minuten sp?ter sa? er am Esstisch.
Der Duft des Essens erfüllte den Raum.
?Das sieht richtig gut aus“, sagte Phirun.
Kawin setzte sich ihm gegenüber.
?Hoffe ich.“
Sie begannen zu essen.
Zum ersten Mal seit Stunden fühlte sich Phirun etwas ruhiger.
Doch die Fragen blieben.
Nach einer Weile sagte Kawin:
?Ich fahre dich sp?ter nach Hause.“
Phirun sah auf.
?Wirklich?“
?Ja.“
Kawin l?chelte leicht.
?Ruh dich aus.“
Dann wurde sein Blick ernster.
?Und morgen reden wir darüber, wie es weitergeht.“
Phirun nickte langsam.
Doch genau in diesem Moment—
Die Stimme.
Wieder.
?Morgen, Phirun…“
Phirun erstarrte.
?…wirst du auch erfahren, wer ich bin.“
Phirun sah sofort zu Kawin.
?Hast du das geh?rt?“
Kawin l?chelte nur ruhig.
?Hab Geduld.“
Phirun runzelte die Stirn.
?Du wei?t, wer das ist?“
Kawin stand auf und nahm die Teller.
?Du wirst es bald erfahren.“
Dann sah er ihn kurz an.
?Und glaub mir…“
Sein Blick wurde geheimnisvoll.
?Das wird noch lange nicht die letzte überraschung sein.“
Fortsetzung folgt…

